1959 PS-Sattelbaum

1959 PS-Sattelbaum

Die Patenturkunde vom 23. Juli 1959 mit der Nummer 1.091.857 lautet über einen „Reitsattelbaum mit Sperrholzrahmen“. Das ist die Geburtsstunde des original PS-Sattelbaums.

Das Herzstück eines jeden Sattels ist der Sattelbaum. Seine Entwicklung und Weiterentwicklung stehen deshalb bei jedem Sattelhersteller im Mittelpunkt. Der PS-Sattelbaum ist ein Meisterwerk der Handwerkskunst, zu dessen Fertigung mehr als 1.200 Arbeitsschritte notwendig sind. Die Hauptwerkstoffe sind Holz und Leder.

Der PS-Sattelbaum wird seit seiner Herstellung ausschließlich von den Passier Sattlermeistern in Langenhagen hergestellt. Um eine möglichst hohe Flexibilität zu erreichen, werden mehrere Bambusstreifen in den Sattelbaum eingearbeitet. Das Kopfeisen besteht aus einer geschmiedeten Chromvanadiumlegierung, sodass das fertige Kopfeisen einerseits sehr stabil ist, sich im Nachhinein aber problemlos in der Weite verändern lässt.
Der PS-Sattelbaum überzeugt insgesamt durch seine zahlreichen guten Eigenschaften: Er ist sehr stabil, extrem haltbar und lässt sich dabei problemlos in der Weite anpassen. Dank des Sattelbaums kann ein Passier Sattel also an jedes Pferd perfekt angepasst werden – auch mehrfach.