1946 Wiederaufbau

1946 Wiederaufbau

Bei dem Luftangriff, der in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober 1943, am 36. Geburtstag von Georg Passier, fast die gesamte Innenstadt Hannovers zerstört, wird auch das Stammhaus in der Langen Laube nicht verschont. Das Vorderhaus liegt in Trümmern, und mit ihm eine damalige hannoversche Sehenswürdigkeit: ein lebensgroßes, gesatteltes Pferd im Schaufenster. Der Betrieb wird jedoch zunächst weitergeführt, bis er am 25. März 1945 durch Fliegerbomben dem Erdboden gleichgemacht wird.

Georg Passier folgt jedoch seinem Leitsatz „Wir müssen ja weiterkommen“. Nach einer Bestandsaufnahme der ausgelagerten Maschinen und Ledervorräte, die unbeschädigt geblieben sind, kann der Neubeginn in die Wege geleitet werden. Die Produktion wird in der Werkshalle „Am Herrenhäuser Bahnhof“ zunächst provisorisch wiederaufgenommen. Allerdings wird dieses „Provisorium“ mehr als 20 Jahre dauern.